Bayonne die Hauptstadt der Schokolade

Was Bayonne einzigartig macht sind die Kopfsteinpflaster, die schmalen Gassen, die sehr schöne Altstadt mit ihren baskischen Fachwerkhäusern, die charmanten Einkaufsläden, die spektakulären Fassaden entlang der Uferpromenade der Nive. Bayonne lädt ein zum rumschlendern, etwas essen und trinken im Schatten von Bäumen und die Stadt auf sich wirken lassen.


Das Ufer der Nive in Bayonne

Auf der anderen Seite der Nive liegt der Stadteil Petit Bayonne mit dem baskischen Museum der Geschichte von Bayonne (37. Quay de Corsaires, Musée basque). Ein überschaubares gut sortiertes Museum mit Kunst, Handwerk und Tradition der Region.


Baskisches Museum in Bayonne

Das Fête de Bayonne Ende Juli (da merkt man wirklich das Bayonne die Schwesterstadt von Pamplona ist) ist ein Höhepunkt in der Region. Die Stadt gleicht einem Menschenmeer in rot weiss. Wer die Möglichkeit hat Ende Juli in der Region zu verweilen sollte sich diesen Zauber mal anschauen. Bayonne hat auch Stierkämpfe im Sommer (Ende Juli, Mitte August und Anfang September), auch hier eine weitere Parallele zu Pamplona.


La Fête de Bayonne

Im Stadteil Gand Bayonne gibt es verschiedene öffentliche Parkplätze. Ist das Auto einmal abgestellt kann man sich meistens an der Kathedrale orientieren. Die Kathedrale Saint Marie wie auch der bewunderswerte Kreuzgang sind im gotischen Stil erbaut. Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Porte D’Espagne, die Festungsmauern, das Rathaus und die Markthalle am Ufer der Nive.


Die Kathedrale Sainte-Marie de Bayonne

Die Stadt Bayonne, aus dem baskischen, Baiona bedeutet soviel wie guter Hafen und deuted auf die Wichtigkeit des Hafens von Bayonne hin. Zu Zeiten der Römer hieß die Stadt Lapurdum, daher kommt der Name der heute französisch baskischen Region Lapurdi (Das Gebiet erstreckt sich von Bayonne bis Saint Jean de Luz mit Hinterland).

Im Anschluss an die römische Herrschaft waren es die Westgoten, Basken, Franken und Normanen die über Bayonne herrschten. Bayonne war das kulturelle und kirchliche Zentrum der Region. Der Bischoff von Bayonne nahm im Jahr 1660 die Trauung von König Louis XIV mit der Prinzessin Marie Therese Spanien in Saint Jean de Luz (Saint Jean de Luz) vor.

Die beeindruckenden Festungsmauern aus verschiedenen Epochen, als letzte strategische Festung vor der spanischen Grenze, weisen auf die bewegte Geschichte der Stadt hin. Das damalige Stadttor „La Porte d’Espagne“ war der wichtigste Zugang nach Spanien.

Ende des 15. Jahrhunderts kam auf Grund der Inquisition in Spanien eine jüdische Bevölkerung nach Bayonne und besiedelte den Stadteil Saint Esprit (auf der anderen Seite des Flußes Adour, dort ist auch eine Synagoge). Mit den Juden kamen die Rezepturen für Schokolade nach Bayonne, welche bis zum heutigen Tage verfeinert werden. Das Atelier zur Herstellung von Schokolade kann auch besichtigt werden Atelier du chocolat. Ende Oktober feiert Bayonne seine Schokolade mit „Bayonne Fête son Chocolat“.

Obwohl in Bayonne der Rugby mit der Mannschaft „Aviron Bayonnais“ (Aviron Bayonnais) eine größere Rolle spielt als der Fußball, sollte man doch erwähnen, das Didier Dechamps (als Fußballer Weltmeister 1998 und derzeit Trainer der französischen Nationalmannschaft) aus Bayonne stammt.

Zum Abschluss noch ein Video: 

Bayonne ist wahrscheinlich bekannter für seinen Schinken als für die Schokolade, mehr Informationen gibt es im Touristenbüro. Auch gibt es eine Navette Gratuite um die Stadt zu erkunden, all das und viel mehr Informationen bei:

Office de Tourisme de BAYONNE, 25 Place des Basques, 64100 Bayonne, Telefon : +33 05 59 46 09 00, infos@bayonne-tourisme.com Mehr Informationen auf Bureau de Tourisme.

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