Wandern im Baskenland

Generell ist die Internetseite www.rando.64 zu empfehlen mit sehr guten Informationen, die Seite ist so gut gemacht, dass man am liebsten gleich die Wanderschuhe schnüren möchte. Ich kann Ihnen den Wanderführer „De la Nive au littoral basque“ (ISBN: 2-9519410-1-3) empfehlen und dann gibt es noch den „Le Guide Rando Pays Basque (ISBN: 978-2-84182-284-3), den bekommen Sie in den örtlichen Buchhandlungen in Carrefour und Leclerc Supermarkt und in den Touristeninformationsbüros. Es werden auch geführte Wanderungen vom Touristeninformationsbüro in Urrugne und Sain Jean de Luz angeboten.

Der berühmte Fernwanderweg GR10:

Der französische Fernwanderweg GR 10 durchquert die Pyrenäen vom Atlantik bis zum Mittelmeer und befindet sich quasi direkt vor unserer Haustüre, somit ergeben sich viele Möglichkeiten eine oder mehrere Etappen dieses Wanderweges zu erkunden. (Im Internet und in speziellen Reiseführern finden Sie ausführlichere Informationen.)

Die Möglichkeiten des GR10 und die Sicht vom Col d'Ibardin auf die Còte Basque.

Die Wanderung „Rando du Lac“

Lassen Sie Ihr Auto am grossen Parkplatz von Col d’Ibardin stehen und laufen einfach den Weg gerade aus. Links oben lassen Sie die Einkaufsläden hinter sich und laufen den Weg weiter bis Sie auf den See stossen. Diesen können Sie dann umrunden. Eine 2 stündige Wanderung mit sehr schönen Motiven.

Die Sicht vom Stausee nach Saint Jean de Luz und den Atlantik.

La Rhune

Ist der höchste Berg der Umgebung (905 Meter) und bietet 50 km Wanderwege ein mystischer Berg der Basken, es fährt auch eine Zahnradbahn hoch. Ein großer Höhenunterschied immer mit Aussicht auf die Küste kann erwandert werden. In der Hochsaison sollte man die Tickets für die Bahn per Internet vorab kaufen. Sie können La Rhune von verschiedenen Orten aus erwandern. Ascain und Olhette bitten sich an oder auch von der spanischen Seite ist der Aufstieg möglich. Sie können mich gerne darauf ansprechen.

La Rhune von Olhette aus fotografiert, Schnee gibt es sehr selten.

Venta Inzola, Venta Zahar

Eine schöne einfache Wanderung. Startpunkt ist die Kapelle von Olhette. Dort das Auto parken und dem Weg in den Wald und den Schildern Benta Inzola folgen. Nach einer Stunde Wanderung entlang eines Baches in einem naturbelassenen Wald erreichen Sie die einfache Gastschänke Inzola und 200 Meter dahinter die schönere Schänke Zahar. Ohne es wahrzunehmen sind Sie dann schon in Spanien.

Die Venta Zahar, schöne Terrasse mit einfacher Speisekarte.

Küstenwanderung ab Cabo de Figuer (Hondarribia)

Die schönste Küstenwanderung können Sie bei Cabo de Figuer (am äussersten Ende von Hondarribia) starten. Von dort führen Wanderwege bis nach San Sebastian und auf den Berg Jaizkibel hoch. Die Corniche (Küstenabschnitt zwischen Ciboure und Hendaye) ist zwar wunderschön, aber der Wandergenuss ist durch den nahen Verkehr etwas eingeschränkt. Startpunkt ist der Parkplatz gegenüber des Campingplatzes und des Leuchtturms von Cabo de Figuer.

Sicht auf den Strand von Hendaye die Pyrenäen und links die Steilküste der Corniche und das Schloss Abadia.

Naturpark de las Peñas de Aya

Gleich nach des spanischen Grenze in Irun befindet sich der Naturpark Peñas de Aya. Der Park ist wenig touristisch und bietet tolle Natur in unmittelbarer Umgebung.Der Naturpark erstreckt sich über eine Fläche von 6.913 Hektar und hat eine aussergewöhnliches Profil aufgrund seiner drei Granitspitzen Irumugarrieta, Txurrumurru und Erroilbide von über 800 Meter. Der Naturpark Aiako bietet auch ein 2.000 Jahre altes Bergbaugebiet, unter Arditurri finden sehr mehr Informationen im Internet.

Camino de Santiago

Der berühmte Camino de Santiago darf natürlich auch nicht fehlen. Wichtige Durchgangsstationen des Caminos sind Saint Jean Pied de Port (Frankreich) und Roncesvalles (Spanien). Ausreichende Informationen gibt es im Internet, und in vielen Reiseführern. Der Küstenweg bietet auch viele Einstiegsmöglichkeiten, die wesentlich näher sind als Saint Jean Pied de Port und Roncesvalles.

Parque Natural de Señorio de Bertiz

Der Park de Señorio de Bertiz ist etwas für Naturliebhaber die sich für Fauna, Wald und deren Bewohner und deren Geschichte interessieren. Der Park hat eine Vielzahl verschiedener Baumarten und Pflanzen und wurde seit Jahrhunderten niemals wirtschaftlich benutzt. Es befindet sich dort auch ein tolles Interpretationszentrum. Eine schöne Gelegenheit die Region Navarra etwas zu erkunden.

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